Wir alle lieben eine gute Statistik, um unsere Erzählung zu bereichern, und der Himalaya ist eine wahre Goldmine. Die größte Gebirgskette der Welt zieht sich auf einer Länge von 2400 km durch fünf Länder. Es enthält mehr als 50 Berge über 7.200 Meter und alle 14 Gipfel sind über 8000 Meter hoch. Zum Vergleich: Der höchste Berg außerhalb der Gebirgskette ist der Aconcagua in den Anden mit nur 6.961 Metern.

Die drei höchsten Gipfel der Erde liegen an Grenzen und werden von zwei Ländern geteilt. Der Kanchenjuga ist mit 8.586 Metern der dritthöchste Berg und wird von Nepal und Indien geteilt. China und Pakistan teilen sich den Chhogori, im Karakorum, der mit 8.611 Metern der zweithöchste Berg ist. Die Nepalesen und Tibeter teilen sich die Ehre, den höchsten Berg der Welt zu beherbergen, den Sagarmāthā in Nepal und den Chomolungma in Tibet, der eine Höhe von 8.848 Metern aufweist.

Die Gletscher der Region enthalten so viel Wasser, dass der Himalaya oft als der „Dritte Pol“ bezeichnet wird. Unglaubliche 1,4 Milliarden Menschen sind auf die Wasserversorgung durch die Berge angewiesen, das sind über 18 % der Weltbevölkerung. Sie speisen die zehn größten Flüsse Asiens und es gibt viele Kontroversen, da die Quellen gestaut und umgeleitet werden, was zu politischen Spannungen zwischen den regionalen Nachbarn führt. Laut Guinness World Records ist die Kaschmir-Region die am stärksten militarisierte Zone der Welt mit über einer Million Soldaten, die täglich auf beiden Seiten der „Line of Control“ stationiert sind.

Der Himalaya hat Filmemachern aber noch viel mehr zu bieten als beeindruckende Statistiken. Sie umfassen eine unglaubliche Vielfalt an Bergschauplätzen, von riesigen schneebedeckten Panoramen, alpinen Wäldern, Wiesen und Bächen bis hin zu hoch gelegenen Wüsten, Hochebenen, Gletschern und riesigen azurblauen Seen. Sie sind kulturell ebenso vielfältig mit Gemeinschaften des muslimischen, Sikh-, Hindu- und buddhistischen Glaubens, neben so vielen Stammesgemeinschaften, dass es unmöglich wäre, sie alle aufzuzählen. Einfachere Aufträge, die wir erledigt haben, waren, als wir in England wandern waren. Auch wandern in Wales war viel einfacher natürlich. Wir brauchten nicht so viele Genehmigungen und auch die eigentlichen Filmaufnahmen waren viel einfacher.


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